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« Steuerbefreiung durch Kunstobjekte: ein Kommunikationswerkzeug »

Der Erwerb eines Kunstwerks verleiht dem Unternehmen ein dynamisches, leistungsstarkes Image mit extrem positiven Auswirkungen. Die Präsenz eines Kunstwerks bringt Kreativität und Wohlbefinden in das Unternehmen und hat eine günstige Auswirkung auf die Beziehung zu den Besuchern.

Ein spezieller Abzug ist zugunsten von Unternehmen vorgesehen, die Originalwerke lebender Künstler erwerben, um sie öffentlich auszustellen. Unabhängig davon, welcher Tätigkeit sie nachgehen, betrifft der Abzug folgende Unternehmen:
– Unternehmen, die von Rechts wegen oder optional der Körperschaftssteuer unterliegen,
– individuelle Firmen, die der Einkommenssteuer in der Kategorie Einkünfte aus Handel und Gewerbe unterliegen (BIC).
Kunstwerke, die zum Weiterverkauf erworben wurden geben kein Recht auf Abzug.

 

Henry Moore / 2 Pieces Reclining Figure: Cut / crédit photo Klaus Stöber. Tous droits réservés

Bedingungen um Recht auf Abzug zu bekommen

  • Der Abzug gilt für Originalwerke von zum Kaufzeitpunkt lebenden Künstlern.
  • Das Unternehmen muss das Kunstwerk 5 Jahre lang an einem kostenlos für Öffentlichkeit oder Beschäftigte zugänglichen anderen Ort als seinen Büros ausstellen.

 

Wie nimmt man den Abzug vor?

Der Kaufpreis des Kunstwerks kann unverbucht vom zu versteuernden Gewinn für das Geschäftsjahr des Erwerbs und der 4 folgenden Jahre zu jeweils gleichen Teilen abgezogen werden (also ein Fünftel jährlich).

Die Grundlage des Abzugs bildet der Gestehungspreis des Werks (also sein Kaufpreis zuzüglich eventueller Zusatzkosten abzüglich der erstattungsfähigen Mehrwertsteuer). Die beim Erwerb getragenen Kosten, die nicht im Gestehungspreis enthalten sind (insbesondere Vermittlern bezahlte Kommissionen) sind von der Abzugsgrundlage ausgenommen; sie sind sofort abzugsfähig.
Der so für jedes Geschäftsjahr vorgenommene Abzug ist nach oben hin begrenzt: er darf nicht mehr 5 ‰ (Promille) des Umsatzes vor Steuern, abzüglich der gesamten Zahlungen im Rahmen des Mäzenats betragen.

Für Unternehmen, die der Körperschaftssteuer oder der Einkommenssteuer in der Kategorie Einkünfte aus Handel und Gewerbe unterliegen, müssen die Summen vom Ergebnis des Geschäftsjahres abgezogen werden:
– in der Tabelle Nr. 2058-A (Cerfa Nr. 10951), Zeile XG, wenn für das Unternehmen die normale Regelung für die Erhebung der MwSt. gilt.
– in der Tabelle Nr. 2033-B (Cerfa Nr. 10957), wenn für das Unternehmen die vereinfachte Regelung zur Besteuerung gilt.

Das Unternehmen muss eine Summe, die dem Abzug entspricht auf einem speziellen Rückstellungskonto eintragen, was auf der Passivseite der Bilanz erscheint. Diese Summe muss dem zu versteuernde Ergebnis in folgenden Fällen außerbuchmäßïg wieder hinzugefügt werden:
– geänderte Verwendung (das Werk wird nicht mehr der Öffentlichkeit ausgestellt oder das Instrument wird nicht mehr geliehen),
– Abtreten des Werks oder des Instruments (das Gut scheidet aus den Anlagevermögen aus),
– Entnahme von Mitteln aus dem Rückstellungskonto (die Entnahme der gesamten oder eines Teils der auf dem speziellen Rückstellungskonto hinterlegten Summen führt zu einer erneuten Hinzufügung der entnommenen Summen zu dem der normalen Körperschaftsteuer unterliegenden Gewinn).

 

 

Konferenzen

Während der Konferenzen werden zahlreiche Gesichtspunkte angesprochen:
> Wie trägt man einen Kauf in der Galerie im Rahmen der Mäzenatsbestimmungen ein?
> Wie wählt man Werke und Künstler aus?
> Wie passt man seine Strategie an sein Budget an?Eine ganze Reihe Fragen, auf die die Redner antworten.

Einschreibung per E-Mail: dbenelhabbes@strasbourg-events.com

 

 

Crédit photo Magellan